Formen schlafbezogenen Atmungsstörungen

Schnarchen und obstruktive Schlafapnoe (OSA) sind auf dieselbe Ursache zurückzuführen: eine Obstruktion der oberen Atemwege aufgrund der Entspannung der Muskulatur von Gaumensegel und Zunge. Bei von Schnarchen Betroffenen ohne OSA sind die Atemwege blockiert, aber nicht kollabiert, sodass es zu Flusslimitierungen kommt. 1. Obstruktive Schlafapnoe (OSA) Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist die häufigste Form von schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) und tritt bei mehr als 3 von 10 Männern und nahezu einer von 5 Frauen auf1 Bei OSA-Patienten kommt es im Schlaf oft zum partiellen oder vollständigen Verschluss der oberen Atemwege. 2. Zentrale Schlafapnoe (ZSA) Zentrale Schlafapnoe (ZSA) ist weniger häufig als OSA.2 Im Gegensatz zu OSA-Patienten, bei denen es zum partiellen oder vollständigen Verschluss der oberen Atemwege kommt, leiden Patienten mit zentraler Schlafapnoe (ZSA) unter einer Störung des zentralen Nervensystems. Das bedeutet, dass entweder das Atemzentrum im Gehirn kein Signal zur Atmung sendet oder das Signal zur Einatmung nicht an den Rest des Körpers weitergegeben wird. 3. Gemischte Schlafapnoe Gemischte Schlafapnoe ist eine Kombination aus obstruktiver Schlafapnoe (OSA) und zentraler Schlafapnoe (ZSA). Während die gemischte Schlafapnoe häufiger als ZSA auftritt, ist sie dennoch seltener als OSA.3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.