Wann spricht man von Schlafproblemen?

Wie viel Schlaf Menschen brauchen, ist sehr unterschiedlich. Manche halten 5 Stunden durch, andere brauchen mehr als 9 Stunden pro Nacht. Die meisten Erwachsenen fühlen sich nach 7-8 Stunden Schlaf besser. Laut einer Studie hat jedoch fast ein Drittel der Deutschen mindestens einmal pro Woche Probleme beim Einschlafen oder Einschlafenlassen. Bei den 70- bis 79-Jährigen ist die Zahl noch höher. Das bedeutet: Sie können seit mehreren Wochen nicht mehr einschlafen, obwohl sie müde sind (Einschlafprobleme). Oder sie wachen mehrmals pro Nacht auf und brauchen mehr als 30 Minuten, um wieder einzuschlafen (nächtliche Einschlafschwierigkeiten). Dazu gehört auch, morgens zu früh aufzustehen, auch wenn man noch müde ist. Von Schlafproblemen wird nur gesprochen, wenn Schlafmangel das tägliche Leben stört. Nur ein Arzt kann das Vorliegen von Schlafstörungen (Insomnie) diagnostizieren.

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