Wie wird die Diagnose gestellt?

Gemäß der Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Schnarchens bei Erwachsenen“ der Arbeitsgemeinschaft Schlafmedizin der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie sollte ein ausführliches Gespräch (Anamnese) geführt werden, an dem nach Möglichkeit auch der Partner teilnehmen sollte, detaillierte Informationen über das Schnarchproblem gesammelt werden, z.B: Auftreten im Laufe der Zeit: z. B. manchmal, häufiger oder jede Nacht; Auftreten in der Nacht: z. B. vorübergehend, ständig, ortsabhängig; Auslöser und Risikofaktoren: Alkohol, Nikotin, allergischer und nicht-allergischer Schnupfen, Nasenatmungsbeschwerden, usw; Art des Schnarchens: regelmäßig/unregelmäßig, Frequenz, Lautstärke, Geräuschart; Aspekte der Schlafmedizin, wie zum Beispiel nächtliches Erwachen (z. B. mit Kurzatmigkeit), morgendliche Kopfschmerzen / trockener Mund, Nachlassende Konzentrations- oder Leistungsfähigkeit während des Tages, Tagesmüdigkeit / Neigung zum Einschlafen, Schwierigkeiten beim Einschlafen und Schlafen, Komorbiditäten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall usw.) Д.), Übergewicht oder Fettleibigkeit, Diabetes mellitus. Auch die oberen Atemwege werden auf Veränderungen untersucht. Was die nasalen Atemwege betrifft, so können bestimmte Funktionstests (z. B. Rhinomanometrie, Rhinoresistometrie und akustische Rhinometrie) nützlich sein. Als bildgebende Verfahren stehen Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), digitale Volumentomographie (DVT), Cephalometrie (seitliches Röntgen) und Orthopantomographie (OPG) / Panoramatomographie (PSA) zur Verfügung. Die wichtigste klinische Untersuchung ist das Müller-Manöver, bei dem endoskopisch geprüft wird, in welchem Bereich der Atemweg kollabiert. Besteht der Verdacht auf ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, muss eine objektive schlafmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Dies kann mit Hilfe von „Screening“-Geräten zu Hause oder in Form einer Polysomnographie (PSG) im Krankenhaus geschehen. Da jeder fünfte Mensch mindestens einmal im Leben von einer Allergie betroffen ist, wird ein Allergie-Check-up als Standarduntersuchung empfohlen.

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